„Es geht um unsere Region – diese sollten wir nach Kräften stärken und fördern und das geht auch, indem wir bei regionalen Bauvorhaben auf die Verwendung von heimischen Produkten setzen“, betont Bürgermeister Roland Freund bei einem Besuch des CSU-Landtagsabgeordneten Josef Heisl.
Foto (Stefanie Starke): (v. l.) Bürgermeister Roland Freund und MdL Josef Heisl.
Bei seiner Tour durch den Stimmkreis hat MdL Heisl unter anderem einen Stopp in Jandelsbrunn eingelegt, um sich hier mit Bürgermeister Roland Freund zu aktuellen Themen die Gemeinde betreffend auszutauschen. Anlass gab dabei unter anderem die zuletzt zugesagte Förderung durch die Bayerischen Landesstiftung in Höhe von 13.800 Euro für die Sanierung der Gebäudehülle der Kapelle Mariä Verkündigung in Heindlschlag. „Für den Bodenbelag haben wir uns für heimischen Granit aus dem Steinbruch der Firma Zankl entschieden“, zeigt der Bürgermeister dem Abgeordneten exemplarisch ein Stück des ausgewählten Granits und dankt in diesem Zusammenhang für die Fördermittel zu Gunsten der Sanierungsmaßnahme. Das Kapellendach ist bereits fertig, nach der Sanierung des Bodens stehen dann für das kommende Jahr die Malerarbeiten im Innenbereich an – „höchst aufwendig und damit sicherlich auch sehr kostspielig“, fragt Roland Freund in diesem Zusammenhang die Möglichkeit nach weiteren Unterstützungsmitteln an.
Bei sämtlichen Bauvorhaben lege die Gemeinde stets großen Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit: „Davon profitieren wir am Ende alle. Schließlich geht es immer um heimische Arbeitsplätze und damit die eigenen Leute“, so Freund. Auch beim Bau des neuen Rat- und Bürgerhauses habe man mit regionalen Firmen zusammengearbeitet. „Unser Bürgerhaus war zwingend notwendig für die Gemeinde und wird auch rege in Anspruch genommen“, zeigt er sich sehr zufrieden mit der Maßnahme.
Langweilig werde es in Jandelsbrunn nicht: Die Nachnutzung des alten Rathauses sowie der alten Schule wolle man in Angriff nehmen und entsprechend Ideenkonzepte erarbeiten. Weiter steht die Sanierung der Ortsdurchfahrt an: „Hier wollen wir endlich anfangen. In zwei Bauabschnitten wird die komplette Ortsdurchfahrt gemacht – da reden wir von Kosten in Höhe von etwa 1 Million Euro. Aber mit guten Fördersätzen und Unterstützung durch den Landkreis und das Staatliche Bauamt werden wir das schon hinbekommen“, ist der Bürgermeister zuversichtlich. Auch mit Sicht auf die Gewerbesteuereinnahmen habe man einen vorsichtigen Haushalt gefasst und blickt zuversichtlich in die Zukunft.