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14.04.2026 | Laura Eigsperger | Hauzenberg / Waldkirchen

Bergwacht Hauzenberg / Waldkirchen rüstet sich für die Zukunft

Fraktionsmittel in Höhe von 250.000€ sichern Modernisierung der Ein-satzzentrale

„Was ihr tagtäglich leistet, verdient größten Respekt - und weil die Anforderungen seit Jahren steigen, ist es höchste Zeit, auch die Einsatzzentrale entsprechend weiterzuent-wickeln.“ 
Mit diesen Worten macht Landtagsabgeordneter Josef Heisl gleich zu Beginn seines er-neuten Besuchs bei der Bergwacht Hauzenberg-Waldkirchen deutlich, worum es geht. 
Um Anerkennung für den Einsatz der Ehrenamtlichen – und um die richtigen Rahmenbedin-gungen für ihre wichtige Arbeit.
 
 
 
 
 


Foto (Laura Eigsperger): v. l., stellv. Bereitschaftsleiter Rainer Schätzl, Bereitschaftsleiter Roland Biebl, Simon Stockinger, MdL Josef Heisl, 2: Bürgermeister Waldkirchen Christian Zarda, Christoph Amsl, Rainer Fürlinger, Bürgermeister Waldkirchen Hein
Bereits im vergangenen Jahr hatte er sich auf Initiative von Christian Zarda vor Ort ein ge-naues Bild von der Situation gemacht. Schnell wurde klar, dass Handlungsbedarf besteht. Nun folgte der nächste Schritt: ein erneuter Austausch über konkrete Maßnahmen und die zukünftige Ausrichtung der Einsatzzentrale.
 
Dabei gibt es eine entscheidende Entwicklung: Die Bergwacht erhält 250.000 Euro aus den Fraktionsinitiativen, die gezielt in die Modernisierung der Einsatzzentrale fließen sollen. Eine Förderung, die zeigt, dass die Anliegen vor Ort gehört wurden und die den nötigen Spielraum schafft, um wichtige Verbesserungen anzugehen. Gemeinsam mit den Mitglie-dern der Bergwacht wurde besprochen, wie diese Mittel sinnvoll eingesetzt werden kön-nen.
 
Denn die Einsatzzentrale, seit Jahrzehnten Dreh- und Angelpunkt für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, ist sichtbar in die Jahre gekommen. Vieles entspricht nicht mehr den heuti-gen Anforderungen – dabei steigen diese kontinuierlich. Umso dringlicher ist es, die Infra-struktur an die Realität der Einsätze anzupassen.
 
„Es ist wichtig, die Bergwacht zu unterstützen. Das ist ein landkreisübergreifendes Pro-jekt“, betonte Christian Zarda. „Mir persönlich ist das ein großes Anliegen, weil die Arbeit der Bergwacht nicht an Stadt- oder Kreisgrenzen haltmacht. Die Einsatzkräfte sind oft dort gefragt, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird. Unabhängig davon, aus welchem Land-kreis der Notruf kommt.“
 
Konkret stehen mehrere Maßnahmen im Raum: Das Dach der Einsatzzentrale soll erneuert werden, um bestehende Schäden nachhaltig zu beheben. Auch die sanitären Anlagen müssen umfassend saniert und an heutige Standards angepasst werden. Darüber hinaus geht es darum, die Räumlichkeiten insgesamt besser nutzbar zu machen – sowohl für den Einsatzbetrieb als auch für Ausbildung, Koordination und Organisation.
 
Bereitschaftsleiter Biebl macht deutlich, dass die Planungen voranschreiten: „Wir sind bereits in Gesprächen zu den Maßnahmen, der Plan muss aber noch weiter verfeinert wer-den.“ Gleichzeitig zeigt er sich zuversichtlich: „Im kommenden Jahr soll alles fertig sein.“ Und er ergänzt: „Im Namen unserer Bergretter möchte ich mich herzlich für die Unterstüt-zung bedanken – das ist für uns alles andere als selbstverständlich und bedeutet uns sehr viel.
 
Dass dieser Fortschritt nun möglich ist, ist auch das Ergebnis kontinuierlicher Gespräche und des Einsatzes für das Projekt. Für Heisl steht dabei vor allem eines im Mittelpunkt: „Die Unterstützung der Bergwacht ist nicht nur eine Investition in Gebäude, sondern vor allem in die Sicherheit der Menschen in der Region. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte leis-ten unter oft schwierigen Bedingungen einen unverzichtbaren Beitrag. Umso wichtiger ist es, ihnen eine zeitgemäße und funktionale Basis für ihre Arbeit zu schaffen.“