Foto (Laura Eigsperger): MdL Josef Heisl, Isabel Kaiser, Sophie Meyer, Thea Lüftl, Niklas Wohl, Veronika Steinhofer, Johannes Asenbauer.
Der Jugendpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion Josef Heisl traf sich gemeinsam mit den CSU-Stadtratskandidaten Veronika Steinhofer, Johannes Asenbauer und Niklas Wohl mit drei Passauer Schülersprecherinnen und schnell wurde deutlich: Die Jugend in Passau weiß sehr genau, was sie will. „Wir sprechen immer von Jugendbeteiligung, aber was braucht es?“, stellte MdL Josef Heisl in die Runde. Die Antworten kamen direkt. Mehr Party- und Clubangebote. Sichere, durchgängige Radwege.
Ein öffentlicher Nahverkehr, der auch abends funktioniert und mehr Sicherheit im Stadtgebiet. Gerade das Nachtleben brennt vielen unter den Nägeln. Wer unter 18 ist, hat in Passau kaum Möglichkeiten, auszugehen.
Abgesehen von wenigen Events im Jahr. Jugendtreffs seien für viele nicht das, was sie sich wünschen. Die Idee: Clubs zumindest bis 24 Uhr auch für Jüngere öffnen. Mehr Freiraum am Abend bedeutet aus Sicht der Jugendlichen auch mehr Verantwortung für Sicherheit im öffentlichen Raum.
Vor allem nachts fühlten sich viele unsicher. Gewünscht werden klar ausgewiesene, gut beleuchtete Abholplätze und insgesamt ein stärkeres Sicherheitsgefühl in der Stadt. Ein Dauerbrenner ist der ÖPNV. Abends fehlten häufig Verbindungen, spontane Mobilität sei schwierig.
Hier brauche es eine noch bessere Abstimmung zwischen Stadt und Land, damit junge Menschen unabhängig unterwegs sein können. Auch beim Radverkehr sehen die Schülerinnen Handlungsbedarf: Wer aufs Fahrrad setzt, brauche sichere und lückenlose Wege ohne riskante Übergänge.
Ein zentrales Anliegen war zudem eine Plattform für Jugendthemen. Niklas Wohl griff diesen Punkt auf und betonte: „Wenn wir wollen, dass junge Menschen sich einbringen, dann müssen wir ihnen auch eine Bühne geben.
Eine klare Plattform und ein fester Ansprechpartner wären ein starkes Signal, dass ihre Anliegen dauerhaft Gehör finden.“ Veronika Steinhofer betonte: „Mich interessiert ehrlich, was euch bewegt. Nur wenn wir das Wissen, können wir die richtigen Entscheidungen treffen.
Die Jugend hat konkrete Ideen. Jetzt geht es darum, diese Impulse ernst zu nehmen und Schritt für Schritt umzusetzen.“ Genau das sei an diesem Abend gelungen Am Ende zeigte sich: Jugendbeteiligung ist kein Schlagwort, sondern beginnt mit Zuhören.
Josef Heisl brachte es abschließend auf den Punkt: „Die Jugendlichen wollen nicht vertröstet werden, sondern mitreden, mitplanen und mitentscheiden. Dieser Austausch war deshalb mehr als ein Gespräch, er war ein Signal. Ein Signal dafür, dass die junge Generation in Passau bereitsteht“.