Der CSU-Landtagsabgeordnete hat gemeinsam mit dem bayerischen Staatsminister der Justiz Georg Eisenreich, Landrat Raimund Kneidinger, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer und Mitgliedern des CSU-Ortsverbandes Fürstenzell das Familienunternehmen in Fürstenzell/Voglarn besucht. Vor mehr als 60 Jahren wurde mit der Anschaffung eines Radladers und einer Kieswaschanlage der Grundstein für das Traditionsunternehmen gelegt. Heute steht das Kieswerk Zöls mit seinen rund 45 Mitarbeitenden auf gleich mehreren Beinen: „Wir bereiten jährlich etwa 300.000 Tonnen Rohkies auf und trennen säuberlich nach Korngröße, unter anderem für Beton, Asphalt, Mörtel und vieles mehr – wir veredeln den Rohstoff“, schildert Geschäftsinhaber Michael Zöls beim Besuch der CSU-Delegation samt Mandatsträgern.
Seit 2003 ist die Zöls GmbH auch in der Rohstoff-Entsorgung tätig, seit 2017 hat sich das Unternehmen weiter dem Recycling von Baustoffen angenommen und zuletzt in eine neue Schlammaufbereitungs-Anlage investiert. „Die Endlichkeit unserer natürlichen Rohstoffe ist für uns täglich spürbar und deswegen war es uns schon früh ein Anliegen, innovative Wege im Recycling zu gehen und dort wo gar nichts mehr zu holen ist, eine sichere Entsorgung zu gewährleisten“, so Michael Zöls weiter. Auch die Geschäftsbereiche Transporte, Abbruch und Erdarbeiten hat die Zöls GmbH mittlerweile inkludiert.
Dabei steht die nächste Investition schon in den Startlöchern. So nehmen die Pläne für eine Bodenwaschanlage Gestalt an. „Mit Investitionen in Höhe von rund 10 Millionen Euro ist das für unseren Betrieb natürlich ein sehr großes Projekt. Aber wir sehen darin die Zukunft und wollen weiter den Weg eines verantwortungsvollen Umgangs mit unseren endlichen Ressourcen beschreiten“, betont Michael Zöls. Bayernweit gebe es nur wenige solcher Anlagen. „Hier in Fürstenzell verbinden sich unternehmerischer Mut zur Investition und Interesse an nachhaltigem Umgang mit den Ressourcen“, dankt auch Staatsminister Georg Eisenreich, der auf Einladung von MdL Stefan Meyer in die Region gekommen ist, für die Einblicke in die Pläne des Unternehmens. Auch Landrat Raimund Kneidinger nannte das Kieswerk Zöls ein Beispiel für die Tatkraft und auch das Verantwortungsbewusstsein, mit dem der Mittelstand die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landkreises stütze: „Gerade in Krisenzeiten hat sich die Struktur unserer kleinen und mittleren Unternehmen immer bewährt. Und mit Ressourcen-Bewusstsein und Innovationskraft haben diese Betriebe die Zeichen der Zeit erkannt. Auch dafür ist die Firma Zöls ein Beispiel.“
In der Geschichte der CSU im Markt Fürstenzell war es nach Aussage der Ortsvorsitzenden Dr. Laura Wastlhuber der erste Ministerbesuch – daher war die Freude über den Austausch mit Staatsminister Eisenreich besonders groß, und auch der Dank für den Einsatz von MdL Stefan Meyer. CSU-Bürgermeisterkandidat Simon Göschl hat Georg Eisenreich zum Abschluss ein kleines Geschenk überreicht, die Chronik des Marktes.
Foto_1 (Stefanie Starke): (v. l.) Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, CSU-Bürgermeisterkandidat Simon Göschl, Florian und Michael Zöls mit Mutter Martha Zöls, Staatsminister Georg Eisenreich, CSU-Ortsvorsitzende Dr. Laura Wastlhuber, MdL Josef Heisl, Alois Wimmer, Landrat Raimund Kneidinger, Angela Feldl, Markus Mildenberger, Sebastian Hirschenauer, Stilla Pflieger-Simet, Magdalena Kopfinger und Stefan Krenn.