Sonntag Florianifest mit Preisschafkopfen

Das Florianifest der FF Straßkirchen startet am Samstag, 21. Mai, ab 19 Uhr mit einem Kameradschaftsabend der Feuerwehr, schon ab 11 Uhr gibt es ein Lebendkickerturnier. Am kommenden Sonntag, 22. Mai findet im Rahmen dieses Festes traditionell das große Preisschafkopfen der Jungen Union statt. Gespielt wird mit Wenz. Nach der großen Teilnehmerzahl vom letzten Jahr werden auch heuer wieder viele Schafkopffreunde erwartet, die 300 Euro oder einen der weiteren Geldpreise gewinnen wollen, außerdem gibt es noch viele lukrative Sachpreise. Das Startgeld beträgt 10 Euro, ab 9.30 ist Einschreibung, ab 10.30 Uhr wird gespielt. Anschließend darf gefeiert werden. Für die Kinder steht eine große Hüpfburg zur Verfügung, für die Musik sorgt ein Alleinunterhalterund für das leibliche Wohl die Feuerwehrfrauen mit Kaffee und Kuchen, sowie allerlei Grillspezialitäten.

CSU Fraktion besichtigt Spielplätze

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Für die Gemeinderäte der Fraktion CSU/Junge Liste sind trotz angespannter Haushaltslage die Kinderspielplätze und ihre sinnvolle Ausgestaltung ein wichtiges Anliegen. Deshalb wurde bereits im Finanzausschuss bei der Haushaltsplanung auf eine entsprechende finanzielle Ausstattung gedrängt. Fraktionsvize Armin Dersch stellte in der Haushaltsrede anerkennend fest, dass auf Druck seiner Fraktion der Haushaltsansatz von 5000 Euro auf 30 000 Euro erhöht wurde. Gemeinderat Raimund Kneidinger hatte schon vorher eindringlich ein Spielplatzkonzept gefordert. Daraufhin entschied der Bürgermeister, dass  Hauptausschuss und Bauausschuss gemeinsam die Spielplätze besichtigen sollen und dann zu beraten und festzulegen sei, was im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu tun sei. Die Räte der Fraktion CSU/Junge Liste sehen die Notwendigkeit, dass jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Bild:  Hier am Spielplatz Praßberg soll die Ertüchtigung begonnen werden, meinen die Gemeinderäte v.li. Josef Heisl jun., Thomas Grubmüller, Matthias Bredemeier, Raimund Kneidinger und Armin Dersch

Treue Mitglieder schon über 45 Jahre in der CSU – Nordumfahrung von Passau gefordert – Gemeinderäte hoffen auf Verbesserung des Klimas

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70 Mitglieder zählt die CSU im Ortsverband, einige davon sind schon über 45 Jahre lang dabei. Sie wurden im Rahmen der Mitgliederehrung bei der Jahreshauptversammlung in den Mittelpunkt gestellt und besonders geehrt, allen voran MdL a.D. Konrad Kobler, der schon 55 Jahre seiner CSU angehört.

Johann Streifinger eröffnete die Versammlung mit einem Gedenken an die Verstorbene, besonders Norbert Kreipl und Willi Schmidt. Der Vorsitzende konnte dazu im „Schätzlhof“ besonders Bezirksrat Josef Heisl jun., Bürgermeister Rudolf Müller und Altbürgermeister Josef Schätzl begrüßen. Konrad Kobler, der in Israel weilt, entschuldigte sich mit einem Brief bei seinen Parteifreunden. 56 Jahre sei der Altersschnitt bei den Mitgliedern, ein guter Wert, aber auch ein Ansporn, jungen Nachwuchs zu werben. Dass es viele Langjährige gebe, zeige eine gute Stabilität. Jetzt gelte es, schon heute Nachwuchs für die nächsten Kommunalwahlen zu finden.

Das  Jahr 2015 sei wieder recht erfolgreich verlaufen. Das Fischessen mit den norddeutschen Freunden, der Aschermittwoch, das Oa-Scheib’n in Sittenberg, die Besichtigung der Wirtschaftsbetriebe und das Grillfest im Schätzlhof seien sehr gut angenommen worden. Leider habe es bei der Zusammenarbeit im Gemeinderat kaum Verbesserungen gegeben. Immer wieder werde eine zügige Abarbeitung der der für Ruderting wichtigen Aufgaben gehemmt. Streifinger erklärte, er wolle aber die Herausforderung annehmen und die Zusammenarbeit auf eine vertrauensvolle Basis heben, denn die Hoffnung sterbe zuletzt. Der Ortsvorsitzende dankte allen Helfern, den Mitgliedern der Vorstandschaft und den Mandatsträgern der CSU für ihren Beitrag zum Wohle der Gemeinde.

Der anschließende Kassenbericht von Schatzmeister Konrad Schreder zeigte geordnete Finanzen, die Aussagen der Kassenprüfer Lenz Müller und Josef Kölbl sen. waren ausgesprochen positiv, was zur einstimmigen Entlastung führte. Bezirksrat Josef Heisl leitete dann die Wahlen der Delegierten für die Kreisvertreterversammlung zur Bundestagswahl. Gewählt wurden Konrad Kobler, Rudolf Müller, Johann Streifinger, Konrad Schreder und Josef Schätzl.

In seinem Bericht zur Situation in der Gemeinde machte der Bürgermeister deutlich, dass noch immer nicht alles rund laufe. Er sei aber optimistisch, dass sich alles beruhige, man habe ja noch vier Jahre vor sich. Der Breitbandausbau schreite voran, bei 800 000 Euro an Gesamtkosten entfielen auf die Gemeinde 80 000 Euro, von denen die gesamte Breite des Gemeindegebietes profitiere. Demnächst werde er sich den Breitbandbescheid abholen, mit dem es noch einmal einen Zuschuss von 50 000 Euro gebe. Im Zuge der Baumaßnahmen seien über zwei Kilometer Gehwege neu gerichtet worden. Müller stellte fest, immer wenn es um Neuerungen gehe sei Ruderting mit vorne dabei!  Heuer gebe es wieder ein Dorffest.

Auf das  Flüchtlingsproblem habe er schon 2014 hingewiesen. Er sei angesprochen worden, die Asylsuchenden dezentral unterzubringen, doch es gebe keine Leerstände wo das möglich sei. Als jetzt das Thema pressant geworden sei, habe er in der Turnhalle über 300 Bürger informiert. Es seien drei  Alternativen vorgeschlagen worden, bei keiner seien die Anwohner begeistert gewesen. Er werde jetzt eine sozialverträgliche Lösung suchen, denn das Flüchtlingsproblem habe sich noch nicht gelöst.

In seinem Bericht zum Bezirk ging Josef Heisl jun. zunächst auf die Bezirksumlage ein, die man leider nicht habe senken können, weil die Kosten bei den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die 18 Jahre alt werden und weiter in Jugendeinrichtungen bleiben, voll auf den Bezirk fallen. Dafür seien für 2016 bei prognostizierten 200 Personen 16 Millionen Euro eingeplant gewesen, bis Februar seien aber schon 182 Personen angefallen. Die vier Bezirkskrankenhäuser, eines davon in Passau, seien ein weiterer Schwerpunkt. Besonders bei der Jugendpsychiatrie habe man einen dramatischen Anstieg der Erkrankten. Hier sei man in Passau bei Erweiterungsgesprächen in Kooperation mit der Kinderklinik.

Schließlich seien die fünf Thermen des Bezirks zwar ein Kostenfaktor, aber auch ein Segen für die Wirtschaft in der Region. Dank Landrat Franz Meyer und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich habe man eine 50 Prozent Förderung bei der Renovierung der Therme Griesbach auf zehn Jahre erreichen können. Zum von Experten ausgearbeiteten Bundesverkehrswegeplan merkte er an, dass man eine Nordumfahrung brauche. Altbürgermeister Josef Schätzl unterstrich diese Forderung und rief die Anwesenden Kommunalvertreter auf, sich aktiv dazu zu äußern.

Konrad Schreder wies auf die derzeitige Situation hin, bei der der Verkehr von der B 12 in den Raum Passau durch das Ilztal bei Fischhaus, über Ruderting auf die B 85 gezogen werde, ein unhaltbarer Zustand, der auch die B 85 überlaste. Auch der Bürgermeister zeigte, dass diese Situation völlig unbefriedigend sei. Er plädierte für eine Umfahrung, die näher an Passau liege als der Autobahnzubringer.

Im Ausblick auf das laufende Jahr wies der Ortsvorsitzende Johann Streifinger auf die nächste Veranstaltung hin, die Besichtigung der Fa. CNC-Plöchinger am 11 Mai, ab 18.30 Uhr.   –sl-

Ehrungen:

55 Jahre Mitgliedschaft MdL a.D. Konrad Kobler,  45 Jahre  Rudolf Erner, Josef Kölbl, Josef Farnhammer und Josef Eckl,  40 Jahre  Josef Koller,  15 Jahre Guenter Eggers, Louis-Ferdinand Schwarz und Markus Krenn,  10 Jahre Markus Buchner, Alfons Friedl und Gero Spinka.

Bild: Bürgermeister Rudolf Müller und Bezirksrat Josef Heisl jun. (v.re.), sowie Altbürgermeister Josef Schätzl (li.) und CSU Ortschef Johann Streifinger (4.v.li.) gratulierten den Geehrten v.li. Josef Kölbl sen., Josef Koller, Rudi Erner, Markus Krenn jun. und Josef Eckl.